Ganz ehrlich: Zu diesen zwei Bildern gehört noch eine Geschichte+
Der Schritt, der bei mir am schnellsten etwas verändert hat, war ausgerechnet der unspektakulärste: mein Shampoo. Vorher lagen büschelweise Haare in der Bürste, beim Duschen zwischen den Fingern, am Waschbecken. Nach den ersten Wochen waren es deutlich weniger — und ein paar Monate später sah mein Haar dichter aus als davor.
Dann kam meine Schwangerschaft, und mit ihr der Haarausfall, den viele Mamas kennen. Der ist hormonell bedingt und ganz normal. Beim ersten Mal habe ich abgewartet und gehofft, dass es von allein wieder wird — ich wurde eines Besseren belehrt. Einige Haare sind nachgewachsen, viele nicht. Diesmal habe ich einfach weitergemacht.
Und heute, mitten in der Stillzeit: Wenn ich morgens in den Spiegel schaue, sehe ich überall am Ansatz ganz viele kleine Härchen. An den Schläfen, am Scheitel, entlang der Stirn. Das ist mein Mittendrin — und ehrlich gesagt mag ich diesen Teil der Geschichte am liebsten. Er zeigt mir jeden Morgen, dass ich drangeblieben bin.
Und das Verrückteste daran: Meine Haare sind heute voller als während meiner Schwangerschaft — ausgerechnet in der Zeit, in der sie normalerweise am vollsten sind. Obwohl ich gerade mitten im hormonellen Haarausfall stecke.












