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Website & KI · ~7 Min Lesezeit

Gute Landingpage: Diese Elemente entscheiden, ob Anfragen kommen

Ich habe schon Landingpages gebaut und analysiert, die hübsch aussahen und bei denen trotzdem niemand angefragt hat – bis ich verstanden habe, woran das lag.

Was macht eine gute Landingpage aus, die wirklich Anfragen bringt? Kurz gesagt: klarer Nutzen direkt oben, genau ein Call-to-Action, sichtbares Vertrauen und kurze Wege bis zum Kontakt. Mehr braucht es nicht – aber genau diese vier Dinge müssen sitzen. Alles andere ist Dekoration.

Ich sage das nicht, weil ich es irgendwo gelesen habe. Ich sage das, weil ich es bei eigenen Projekten immer wieder erlebt habe: Seiten mit fünf Buttons, drei Formularen und einer langen Geschichte über die Firmenphilosophie – und am Ende kam kaum eine Anfrage rein. Dann habe ich radikal gekürzt. Und plötzlich ging es.

Der Nutzen muss oben stehen, nicht irgendwo

Die meisten Besucher entscheiden innerhalb weniger Sekunden, ob sie bleiben. Wenn im oberen Bereich nicht sofort klar wird, was du anbietest und für wen, ist der Besucher weg – egal wie gut der Rest der Seite ist. Keine Anspielungen, keine kreativen Wortspiele. Einfach: Was bekommt der Kunde, und warum sollte es ihn interessieren.

Ich habe zum Beispiel schon oft gesehen, wie eine verspielte Überschrift oben durch einen einzigen klaren Satz ersetzt wird – einen, der sofort sagt, was angeboten wird und für wen. Der Unterschied ist spürbar: nicht, weil der Text plötzlich genial ist, sondern weil er auf Anhieb verstanden wird.

Ein einziger Call-to-Action – nicht fünf

Das ist der Punkt, an dem ich am meisten gelernt habe. Früher dachte ich, mehr Optionen wären besser: "Jetzt anrufen", "Newsletter abonnieren", "Broschüre laden", "Termin buchen" – alles auf einer Seite. Das Ergebnis: Besucher waren überfordert und haben am Ende gar nichts gemacht.

Eine gute Landingpage hat genau ein Ziel. Ein Button, eine klare Handlung – zum Beispiel "Unverbindlich anfragen". Alles auf der Seite sollte auf dieses eine Ziel hinführen, nicht ablenken. Das fühlt sich am Anfang fast zu simpel an. Aber genau das ist der Punkt.

Meine Faustregel: Wenn ich mir eine Landingpage anschaue und nicht in drei Sekunden sagen kann, was der Besucher jetzt tun soll, ist zu viel drauf.

Vertrauen entscheidet mit – auch bei kleinen Projekten

Niemand fragt gern bei einer Seite an, die anonym wirkt. Ein echtes Foto, ein paar konkrete Referenzen, eine kurze ehrliche Aussage, wer dahintersteht – das reicht oft schon. Es müssen keine zehn Kundenstimmen sein. Ein, zwei ehrliche Beispiele wirken glaubwürdiger als eine ganze Wand voller Sternebewertungen, die niemand mehr liest. Bei meinen eigenen Seiten hat es geholfen, kurz zu erklären, wer ich bin und warum ich das mache – ohne große Story, einfach ehrlich und knapp.

Kurze Wege bis zum Kontakt

Jeder zusätzliche Klick kostet Anfragen. Wenn jemand erst durch ein langes Formular mit zehn Pflichtfeldern muss, springt er ab. Name, Kontaktmöglichkeit, kurzes Anliegen – mehr braucht es am Anfang nicht. Alles Weitere kann im persönlichen Gespräch geklärt werden.

Genau darum geht es bei einer guten Landingpage: nicht möglichst viel Information sammeln, sondern möglichst leicht ins Gespräch kommen.

Was KI dabei wirklich verändert

Ich nutze KI heute, um genau diese Elemente schneller zu testen – verschiedene Formulierungen für die Überschrift, verschiedene Varianten für den Call-to-Action, ohne dass ich wochenlang von Hand basteln muss. Das ist kein Rabatt und kein Trick, sondern schlicht ein Werkzeug, das mir hilft, schneller herauszufinden, was bei den eigenen Besuchern wirklich ankommt. Am Ende zählt trotzdem, ob die vier Grundbausteine stimmen – Nutzen, ein CTA, Vertrauen, kurze Wege.

Wie viel das alles kostet

Eine Frage, die ich sehr oft höre, ist, was so eine durchdachte Landingpage eigentlich kostet. Das hängt stark davon ab, wie viel Vorarbeit schon da ist und wie viel Feinschliff gewünscht ist. Ich habe dazu einen ausführlichen Überblick geschrieben, den du dir anschauen kannst: Was kostet eine Landingpage – dort gehe ich genauer auf Preisspannen und Einflussfaktoren ein.

Wenn du überlegst, ob deine eigene Seite diese Elemente schon hat oder wo es noch hakt, melde dich einfach unverbindlich bei mir. Ich schaue mir das gern gemeinsam mit dir an.

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Häufige Fragen

Was sind die wichtigsten Elemente einer guten Landingpage?

Ein klarer Nutzen direkt oben, genau ein Call-to-Action, sichtbares Vertrauen durch echte Referenzen und ein kurzer Weg bis zum Kontakt. Mehr braucht eine Landingpage in der Regel nicht.

Wie viele Call-to-Actions sollte eine Landingpage haben?

Nur einen. Mehrere Handlungsaufforderungen verwirren Besucher und senken erfahrungsgemäß die Anfragen, statt sie zu erhöhen.

Muss eine Landingpage lang sein, um zu überzeugen?

Nein. Wichtiger als Länge ist, dass die entscheidenden Elemente – Nutzen, CTA, Vertrauen, kurzer Kontaktweg – klar und schnell erkennbar sind.

Wie viele Formularfelder sind sinnvoll?

So wenige wie möglich. Name, eine Kontaktmöglichkeit und ein kurzes Anliegen reichen meist völlig aus, alles Weitere klärt sich im Gespräch.

Was kostet eine gute Landingpage?

Das hängt von Umfang und Feinschliff ab. Einen genaueren Überblick über Preisspannen findest du auf meiner Seite Was kostet eine Landingpage.

Michelle Wolf
Michelle Wolf
Maschinenbau-Ingenieurin — baut Websites, Shops & Landingpages mit KI.